Sonderausstellung


Kunst - ein evolutionärer Denkansatz

Kunst - ein evolutionärer Denkansatz

Eröffnung: 28. April 2016

Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit der Frage der Vorläufer und der Frühzeit von Ästhetik und Kunst. Dieser Frage nachgehend zeigt die Ausstellung erstaunliche Manifestationen verschiedener Tiere, mit eingeschlossen möglicher vorgrafischer Ansätze von Schimpansen, kunstähnliche oder künstlerische Artefakte aus der Paläo-Archäologie bis zurück zum Homo erectus sowie in den ersten Lebensjahren auftretende Realisierungen visueller Ideen von Kindern als frühe Bilder in der Ontogenese.

Auf dieser Grundlage stellt Carel van Schaik das biologische Fundament der Kunst in den Raum, die – trotz ihrer spektakulären kulturellen Karriere – ihre Wurzeln in die Urgeschichte schlägt. Dieter Maurer befragt das frühe Syntaktische, als frühe Materialisierung formaler und ästhetischer Ideen, und Benjamin Egger präsentiert eine Studie zur Frage einer möglichen Selbstmotivation von Schimpansen im Umgang mit Malutensilien.

Die Ausstellung wurde vom Anthropologischen Institut und Museum der Universität Zürich konzipiert und schliesst zwei Beiträge aus dem Institute for Contemporary Art Research (IFCAR) in Kooperation mit dem Master’s Program of Transdisciplinary Studies der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) mit ein.

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© Pictures: Benjamin Egger